Kopfbereich
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Auf den ersten Blick hat sich noch nicht viel getan. Das Gerüst steht noch im Innen- und Außenbereich der Kirche.

BaubesprechungDoch der Schein trügt. Am 10. März wurden die Putzarbeiten in der Kirche abgeschlossen. Steinmetz und Maler waren zwischendurch immer mal wieder fleißig. Einige Bereiche an der Decke sind schon fertig gemalt. Nun muss der frische Putz trocknen, damit der Maler sein Werk fortsetzen kann. Erst wird ein Grund aufgetragen und im Anschluss zwei Schichten Farbe.
Die Restaurationen im Südschiff kommen zum Schluss an die Reihe. So ist es möglich, dass vielleicht vor Ostern die Gerüste im Hauptschiff und auf der Nordseite abgebaut werden können.

Steinmetz bei der ArbeitEin kleiner Lichtblick und ein Zeichen des Fortschritts.
Die traditionelle Osternacht kann in diesem Jahr nicht in der Frauenkirche stattfinden.
Nach dem Abbau des Gerüstes im Eingangsbereich wird die Treppe zur Orgelempore abgebaut und erneuert. Die Tür am Hauptportal bekommt einen neuen Anstrich, die Tür im Nordschiff entsteht neu, nur die alten Beschläge werden wiederverwendet.

Am Donnerstag, dem 12. März, war Frau Kemna (Gebietsreferentin vom Landesamt für Denkmalpflege Sachsen) wieder in der Frauenkirche.
Da die Originale der Epitaphien, welche sich an der Empore befanden, in der Klosterkirche ausgestellt sind, muss für diese Freiflächen eine Lösung gefunden werden.
Die erste Idee war es, Holzkassetten mit kleinen Rahmen einzubauen. Sehr einfach und nicht schön.
Ein weiterer Vorschlag, die Kopien der Epitaphien mit den historischen Holzeinfassungen wieder anzubringen. Dank heutiger Möglichkeiten kann man in einem speziellen Verfahren die Abzüge der Epitaphien auf Holz drucken, so ist für den Laien kein Unterschied zum Original zu erkennen.

Lücken füllen 1

Lücken Füllen 2

Die Epitaphien sollen nun als Kopie angebracht werden, doch wie genau muss noch geklärt werden.

Ab 01. April sollen nun die Putzarbeiten im Außenbereich fortgesetzt werden.

 

Kristel Rönsch

 

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