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    Johanniskirche

    Die Kirche wurde um 1230 in der Mitte der Stadt Zittau wohl als romanische Basilika errichtet und um 1500 zur gotischen Hallenkirche umgebildet. Der Brand am 23. Juli 1757 vernichtete auch die bestehende Silbermann-Orgel.
    Der Wiederaufbau als gotische Hallenkirche scheiterte an statischen Problemen der Gewölbe für die Deckenkonstruktion, wodurch sich auf dem unbelasteten Baugrund die Südwand und der Südturm senkten (die Risse im Mauerwerk und die Neigung des Südturms sind auch heute noch erkennbar). Die Kirche, die Karl Friedrich Schinkel nach seinen Plänen als klassizistischen Bau vollendete, wurde 80 Jahre nach dem Brand wieder eingeweiht. Die dabei eingebaute Orgel von Jehmlich in Dresden mit 55 Registern wurde 1929 durch Orgelbaumeister Schuster in Zittau umgebaut und auf 83 Register vergrößert.
    Die Johanniskirche wird heute bei größeren Festgottesdiensten als Gottesdienstraum genutzt. Die Johanniskirche ist täglich geöffnet für Besucher. Es werden regelmäßig Ausstellungen gezeigt und im Sommer finden Konzerte statt.
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