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    Klosterkirche

    Urkundlich wurde die Stadt Zittau 1238 erstmals erwähnt. 1244 gründete sich ein Franziskaner-
    Kloster im Raum Zittau. Von 1260 bis 1290 wurden das Kloster und die Kirche in Zittau gebaut. Den Chorraum weihte man den Aposteln Petrus und Paulus. Dem aus Prag geflüchteten Dom-Kapitel diente das Kloster von 1421 bis 1437 als Aufenthaltsort. Nachdem das Kloster 310 Jahre bestand, erlischt dieses mit dem Tode des letzten Mönches 1554.
    Die Kirche wurde 1658 bis 1662 auf Veranlassung
    des Bürgermeisters Heinrich von Heffter durchgreifend erneuert. Der Altar ist im Barockstil gehalten. Der Klosterhof wurde als Begräbnisstätte genutzt und es entstanden prunkvolle Grüfte. Bei der Zerstörung der Stadt Zittau im 7jährigen Krieg blieb die Klosterkirche als einzige Stadtkirche nahezu unversehrt. Die Orgel wurde 1791 durch Valentin Englert aus Zittau erbaut. Ein Umbau erfolgte 1882 durch die Firma Schuster.
    1991 wurde der Chorraum, der bis heute als Gottesdienstraum genutzt wird, durch eine Glastrennwand vom Hauptschiff getrennt. Im Jahr 2000 musste im Hauptschiff wegen Schwamm befalls das Gestühl zum großen Teil entfernt werden.

    Homepage der Interessengruppe Team Klosterkirche
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